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Freiwillige Feuerwehr Münchhausen - Wie wird der Brand effektiv gelöscht?

 

Im Jahre 1977 konnte die Freiwillige Feuerwehr (FFW) ihr 50jähriges Bestehen feiern. Die FFW wurde im Jahre 1927 von 29 Kameraden gegründet. Der erste Wehrleiter war der Gastwirt Gustav Förster.

Zu dieser Zeit stand noch das alte Spritzenhaus. Zur Brandbekämpfung stand der FFW eine Handdruckspritze zur Verfügung.

Am 2. Dezember 1929 hatte die FFW den ersten Brand in Münchhausen zu löschen. Das Armenhaus - die alte Schule - brannte. Im Jahre 1930 wurde das Armenhaus wieder aufgebaut und daneben ein neues Gerätehaus für die Feuerwehr. Dieses wurde am 10. Juli 1930 eingeweiht.

Der erste Brand, nach dem die FFW das neue Gerätehaus bezogen hatte, war am 18. Juni 1931. Es brannte das Stallgebäude von Karl Balke (Hennersdorfer Weg).

Im Jahre 1931 wurden auch drei Stauwehre im Weißen Graben eingebaut und ein Flachspiegelbrunnen an der F 96 gebohrt. Die anderen Flachspiegelbrunnen entstanden nach 1945.

Am 28. September 1933 brach ein Brand auf dem Gehöft von Robert Wildau aus. Trotz des Einsatzes von sieben Feuerwehren wurden das Wohnhaus und die Scheune ein Raub der Flammen. Nur der Stall konnte gerettet werden. Durch Brandstiftung von Kindern kam es am 7. November 1944 zu einem Brand der Scheune Reinhold Lopp. Auch beim Löschen von Bränden in Nachbarorten kam die FFW Münchhausen öfters zum Einsatz. Der letzte Brand in Münchhausen, bei dem die Handdruckspritze noch zum Einsatz kam, war am Abend des 27. Januar 1951 im Kuhstall von Richard Auras ausgebrochen. Bei diesem Brand kamen 4 Milchkühe, 2 Ochsen, 2 Jungrinder und 2 Kälber in den Flammen um. Am 17. Mai 1982 brannte die Scheune von Grundstück Nr. 9b (Familie Back) durch Blitzschlag. Durch den schnellen Einsatz unserer FFW wurde größerer Schaden verhindert.

Zweimal wurde unsere Wehr auch wegen Wasseralarm alarmiert und zwar im Frühjahr 1929 und im Frühjahr 1947. Durch den Wechsel von Frost- und Tauwetter waren die Brücken des Weißen Grabens zugefroren und das Wasser konnte nicht abfließen. Es dran in Viehställe und auch Wohnräume ein. Am 15. Und 16. März 1947 war das Wasser bis zur Türschwelle des Schulhauses angestiegen, so dass die Schüler nicht zum Unterricht kommen konnten. Es mussten Brücken bzw. der Damm bei Richard Noack aufgerissen werden, damit das Wasser abfließen konnte.

Im Jahre 1952 bekam die FFW die Motorspritze. Leider hatte sie für das Gerät keinen TSA (Tragkraftspritzenanhänger) und auch die Schläuche waren sehr knapp. Erst ein jahr später konnte ein Einbauwagen mit eisenbereiften Rädern beschaffen werden. Seit 1960 verfügt die FFW über einen modernen TSA und ausreichend Schlauchmaterial. Im Jahre 1969 wurde eine weibliche Löschgruppe gebildet, die sich zur FDJ-Löschgruppe entwickelte. Ihr gehörten neun Mädchen an. Die Zahl der männlichen Mitglieder betrug 34. Sie sind in zwei Löschgruppen eingeteilt. Außerdem sind zwei Kameraden als Brandursachenermittler und fünf als Brandschutzbeauftragte eingesetzt. Außerdem gehören der FFW sechs Ehrenmitglieder an. Auf dem Gebiet der Brandverhütung leistete die FFW in den letzten Jahren eine gute Arbeit und zwar durch kontinuierliche Brandschutzkontrollen in den Gebäuden, wie auch durch Belehrungen der Schüler (solange noch in der Schule Münchhausen unterrichtet wurde) durch den Wehrleiter Horst Viete.

Um Unfällen vorzubeugen, wurden in letzten Jahren mehrere baufällige Gebäude von der FFW abgerissen, darunter das Wohnhaus und die Wirtschaftsgebäude auf dem Grundstück Nr. 1. Bei den Wirkungsbereich- und Kreisausscheiden konnten die männlichen Gruppen ebenso wie die weibliche FDJ-Löschgruppe stets vordere Plätze erkämpfen.

1985 wurde die FFW Münchhausen für ihre hervorragenden mit dem Titel „Vorbildliche Freiwillige Feuerwehr“ ausgezeichnet.

Das Dorffest im Jahre 1987 wurde vom Dorfclub und der FFW gemeinsam in der Zeit vom 19. Bis 21. Juni 1987 organisiert und durchgeführt, da in diesen Tagen unsere Feuerwehr ihr 60jähriges Bestehen feierte. Zu diesem Anlass wurde das Gerätehaus renoviert und ein Kameradschaftsraum geschaffen. Horst Viete, der Anfang 1988 30 Jahre Wehrleiter war, wurde zum Brandinspektor befördert. Das ist der höchste Dienstgrad, welcher bei der FFW erreicht werden kann.

Am 1. April 1991 erhält unsere FFW von der Partnergemeinde im Westerwald ein Feuerwehrauto geschenkt.

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